Guy Marsan

All work, no play

Arbeit verdrängt Vergnügen oder kommt zumindest zuerst – All work, no play ist nicht nur auf spielerischer Sprachebene ein Hinweis, dass tägliche Routine mehr Raum benötigt und auch bekommt. Marsan zerlegt und analysiert diese Routine und erneuert sie in seiner Choreografie auf humoristische Weise.

Vita

Guy Marsan ist ein frankokanadischer Performer, Theaterkünstler, Tänzer und Choreograf.
Nachdem er sein Theaterstudium an der University of Ottawa in Kanada abgeschlossen hat, trainierte Guy in Deutschland und in Frankreich. In Paris trainierte er Mime Corporel mit La Compagnie Pas de Dieux und hat und sich für Bewegung und Tanzpraktiken interessiert.
In Kanada hat er ortspezifische Performances mit verschiedenen Gruppen geschaffen, u.a. mit Dramamuse und Zopyra Theatre.

Guy arbeitete sechs Jahre mit dem Kollektiv Ottawa Stilt Union und kreierte mit dem Kollektiv ortspezifische Performances mit einer Mischung von Bewegung, Tanz, Stelzen und Akrobatik.
Seit 2013 lebt Guy in Hamburg, wo er auch einen Master of Arts in Performance Studies an der Universität Hamburg abgeschlossen hat.
Durch das Studium konnte er mit vielen TänzerInnen und ChoreografInnen arbeiten, wie Martin Nachbar, Ivana Müller, Antje Pfundtner, und João Fiadeiro.

Im Herbst 2014 war er Praktikant bei der Choreografin Antonia Baehr und der Tänzerin Valérie Castan für das Stück Misses und Mysterien. Er ist seit 2014 Mitgründer des Kollektivs Workforceproductions. Im Winter 2015/16 war er Artist in Residenz beim Fleetstreet Theater, um sein choregrafisches Solostück Ambiguïté zu entwickeln.